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in der Heimatstube der alten Handwerkskunst der Girkhäuser Schüsseldreher und Drechsler seit 1531.

Wir wollen Ihnen in der Drehkoite zeigen, wie schwer es für die Menschen in Girkhausen in den vergangenen Zeiten war, während des langen Winters den Lebensunterhalt zu verdienen.
Der Begriff “Drehkoite” (Drehkaute) bedeutet soviel wie “Drehmulde”, denn die ganze Drehbank war tiefer als das Fußbodenniveau angelegt, also in einer 60 bis 70 cm tiefen Mulde. Diese befand sich früher zumeist innerhalb des Wohnbereiches der Häuser und war nicht als gesonderte Arbeitswerkstatt angelegt. Das hatte praktische Gründe, denn dieser ohnehin beheizte Raum wurde aus Heizkostengründen ebenso als Wohn- oder gar als Schlafraum genutzt. Die Besonderheit der Girkhäuser Herstellungsmethode war, und ist auch heute noch, daß mit Spezialdreheisen aus einem einzigen Holzrohling bis zu fünf Holzschüsseln in verschiedenen Größen auf der Drehbank hergestellt wurden. Der Antrieb erfolgte durch Menschenkraft über ein Pedal (Tretbrett).  Von diesem führte ein Lederriemen zur Drehklammer und von dort zum Holzreck. Im Tiroler Zillertal und in der südlichen Schweiz wurden ebenfalls Schüsseln aus Holz hergestellt. Doch die in Girkhausen angewendete Fertigungstechnik kannte man dort nicht.

Jeden Donnerstag

beginnt um 15.30 Uhr eine Vorführung.
Dauer: ca. 1 Stunde

Gruppen oder Einzelpersonen können nach telefonischer Absprache an Vorführungen teilnehmen.

Richten Sie Ihre Anfrage bitte an:
Rolf Treude
In der Odeborn 4
57319 Bad Berleburg - Girkhausen

Telefon: ( 0 27 58 )  5 15


  Kinder

   1,00 €uro

  Erwachsene

   2,50 €uro

  Ermäßigung:

   2,00 €uro

  Gruppenmindestpreis:

  15,00 €uro


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